Osteopathie
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Beschreibung des Verfahrens

Die Osteopathie bevorzugt bei der Behandlung der Wirbelsäule lange Hebel (Kopf und Extremitäten), versteht es aber auf ein einzelnes Bewegungssegment abzuzielen. Damit hat sie einen anderen Wirkungsansatz als die verwandte Chiropraktik, die kurze Hebel benützt. Die osteopathische Behandlung auf eine weitere therapeutische Methode für die Wirbelsäule zu reduzieren, wäre dieser Methode ungerecht. Die Osteopathie in ihrer heutigen Form ist eine umfassende und sanfte Methode zur Behandlung sowohl der Wirbelsäule wie auch aller Gelenke. Sie benützt auch den vom Patienten zum Eigenschutz aufgebauten Muskelwiderstand, den Sie mittels ausgeklügelter Techniken leicht überwindet. Ziel der osteopathischen Behandlung ist eine Mobilisation von Wirbelsäule und Gelenken, sofern sich dort Blockaden eingestellt haben.

Anwendungsgebiete

Alle Arten von Rückenbeschwerden, die größte Anzahl aller Schmerzzustände und Bewegungs- einschränkungen im Bereich aller Gelenke. Scheinbare – durch eine Verdrehung des Beckens hervorgerufene – Beinlängendifferenzen auch bei Kindern.

Kontraindikationen

Stellen alle Erkrankungen dar, bei denen durch Manipulationen bzw. durch Mobilisationen eine Befundverschlechterung zu erwarten ist. Ebenso sind frische Verletzungen, ein Bruch oder andere spezielle Erkrankungen als Gegenanzeige für die Durchführung jeglicher manueller Therapie zu sehen.

Kombinationsmöglichkeiten

Ausgezeichnet zu kombinieren ist das Verfahren mit sämtlichen Therapieformen der manuellen Medizin wie Massagen, Schröpfen, Baunscheidtieren, Chiropraktik und anderen.

Ergänzt wird die Osteopathie durch alle Injektionsformen und die Akupunktur.
 

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