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Sonnen- und Seenbad nicht immer ungefährlich.Sonstige270202

Sommer, Sonne und.......

Endlich schönes Wetter – und das noch zu Beginn der Sommerferien. Da treibt es selbst die letzte Blaßnase aus dem Zimmer an irgendeinen See. Schwimmen, in der Sonne grillen, und sich so ganz nebenbei ein paar Hautprobleme holen, sind die Nebenwirkungen. Hier ein paar Tipps zur Behandlung der bekanntesten Probleme:

Sonnenbrand : entsteht durch übermäßiges Aussetzen nicht vorgebräunter oder sonnengewöhnter Haut kräftiger Sonneneinstrahlung. Beste Abhilfe ist hier, den Schatten aufzusuchen und die Haut mit Kleidungsstücken zu schützen. Vorsicht vor Sonnenschutzcremes mit chemischem Schutzfaktor "weiß-Gott-wieviel"! Diese Cremes und Lotions sind nicht gerade optimal. Fleißige Web-Surfer haben sicher auch schon gelesen, daß diese Mittelchen nach Abwaschen Sonnenbrand geradezu provozieren können und darüber hinaus krebserregend sein sollen (siehe:US Seiten, Suchbegriff suntan). Wenn es einen doch einmal erwischt hat, dann

  • zunächst die Haut kühlen
  • Arnica D 6 Globuli ¼ stündlich 1 Globuli auf der Zunge zergehen lassen
  • äußerlich: Populus cp. Fluid ISO (ist eigentlich zum Einnehmen gedacht, hilft aber auch eingerieben), Brand und Wundgel Medice
  • 3 Tage die Sonne strikt meiden


Lichtdermatitis oder Sonnenallergie, auch Mariann'sche Erkrankung genannt:
In den meisten Fällen handelt es sich nicht primär um eine Hauterkrankung, sondern um die Unfähigkeit der Hirnanhangdrüse (Hypophyse), das melanophoren- stimulierende Hormon MSH zu bilden. Möglicherweise liegt auch eine Rezeptorblockade der Hautzellen vor, so daß diese nicht auf das MSH reagieren. Die Melanophoren sind diejenigen Zellen, die für die Hautbräunung zuständig sind. Ein Gang zum Heilpraktiker wäre hier anzuraten. Hilfreich ist in diesem Fall

  • Phyto Hypophyson C Steierl 3 x tgl. 21 Tr. in Wasser verdünnt
  • Hypericum D 30 Globuli: einmal tgl. 5 Globuli
  • Fagopyrum D2 : 3 x tgl. 14 Tropfen
  • empfehlenswert ist die äußerst langsame Gewöhnung der Haut an die Sonne, evtl. in der sonnenarmen Zeit auch vorsichtige Benutzung des Solariums.
  • Einen Termin mit seinem Heilpraktiker ausmachen. Eigenbluttherapie ist hier bewährt.


Badedermatitis
Diese Erkrankung kann die verschiedensten Erscheinungsbilder haben und ist in erster Linie durch im Wasser lebende Kleinstlebewesen oder Bakterien verursacht. Eine Vorbeugung ist nicht bekannt. Südländer ölen sich vor dem Bad in unbekannten Gewässern mit Olivenöl ein, um die Haut zu schützen. Sicherlich ist es sinnvoll, nach dem Bad in einem See die Haut umgehend abzuduschen und sich gründlich dabei abzuwaschen. Wenn eine solche Erkrankung häufiger auftritt, sollte die wichtigste Maßnahme eine Stärkung der Abwehr sein.

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